Wie ich bei der Fotografie gelandet bin

Bereits im Kindergartenalter hatten mir meine Eltern oft die Kodak Instamatic in die Hand gegeben und ich habe immer gerne abgedrückt. Gegen Ende der obligatorischen Schule durfte ich anstelle des Zeichenunterrichtes mit meiner ersten eigene Spiegelreflex-Kamera durch die Stadt streifen, um die Bilder anschliessend im schuleigenen Fotolabor vergrössern und zuvor die Schwarz-/Weiss-Filme selber entwickeln. Nach der Schule hatte ich ursprünglich eine Lehre als Fotograf beginnen wollen, im allerletzten Moment aber eine Absage erhalten und anschliessend keinen anderen Lehrbetrieb mehr gefunden. 

Die Fotografie ist aber immer mein intensives Steckenpferd geblieben und lange bin ich mit meiner Nikon F3 der analogen Fotografie und den Einstellungen von Hand treu geblieben. Irgendeinmal bin ich dann doch mit der Nikon D80 im digitalen Zeitalter angekommen. Leider ist Nikon als Hersteller lange nicht in der Welt der spiegellosen System-Kameras angekommen, so bin ich nach einem kurzen Abstecher bei Fuij nun bei Sony angekommen und geblieben. 

Vor einigen Jahren hatte ich mir dann ein kleines Studio einrichten können, geeignet für kleine Arbeiten im Portrait-Bereich und der Personen-Fotografie. Nach einem Wohnungswechsel hat auch das Studio einen neuen Besitzer gefunden und ich konnte mich neu in einem Kellerraum einrichten, welchen ich selber für meine Bedürfnisse hergerichtet habe. Dieses Studio existiert noch heute und steht bereit für Arbeiten in der Personen-Fotografie. 

Mit den Jahren habe ich festgestellt, dass ich ziemlich detail-verliebt fotografiere, was sich nicht nur bei meinen Arbeiten mit der Kamera niederschlägt.